Genfersee, Vierwaldstättersee, Luganersee, Thunersee, Brienzersee… Entdecken Sie die schönsten Seen der Schweiz, wo Sie sie sehen und was Sie dort unternehmen können.
Die Schweiz zählt über 1 500 Seen, von grossen Gewässern mit lebhaften Städten bis zu tiefblauen Bergseen. Dieser Guide stellt die schönsten Seen der Schweiz vor, ihre Vorzüge und die Aktivitäten von der Schifffahrt über das Baden bis zur Uferwanderung.
Die schönsten Seen im Überblick
- Genfersee: der grösste See Westeuropas, zwischen Genf, Lausanne und Montreux.
- Vierwaldstättersee (Luzern): vielgliedrig und von Bergen umgeben.
- Luganersee: mediterranes Ambiente im Süden, im Tessin.
- Thunersee und Brienzersee: türkisfarbenes Wasser rund um Interlaken.
- Zürichsee: urban und gut erreichbar, ideal zum Baden in der Stadt.
Der Genfersee
Mit 580 km², geteilt zwischen der Schweiz und Frankreich, ist der Genfersee der grösste Alpensee. Am Nordufer reihen sich Genf mit seiner Wasserfontäne, die Terrassenweinberge des Lavaux (UNESCO), Lausanne und Montreux mit dem Schloss Chillon. Befahren wird er von den CGN-Schiffen, darunter historische Dampfschiffe.
Der Vierwaldstättersee
Im Herzen der Zentralschweiz bietet dieser vielarmige See spektakuläre Ausblicke auf Pilatus und Rigi. Von Luzern aus führen Schifffahrten an den Fuss der Berge, die man per Zahnradbahn oder Seilbahn erklimmt, für einen Blick von oben auf das Wasser.
Der Luganersee
Südlich der Alpen liegt der Luganersee in mediterranem Licht, zwischen Palmen und Bergdörfern. Lugano und Morcote zählen zu den schönsten Halten, mit Uferpromenaden und der Auffahrt auf den Monte San Salvatore.
Thunersee und Brienzersee
Beidseits von Interlaken werden diese beiden türkisfarbenen Seen von den Gletschern des Berner Oberlands gespeist. Der wildere Brienzersee besticht durch seine intensive Farbe; der Thunersee bietet Schlösser und malerische Dörfer an seinen Ufern.
Was kann man an den Seen unternehmen?
- Schifffahrten: Die meisten grossen Seen haben regelmässige Kurslinien.
- Baden: Strandbäder und öffentliche Badis im Sommer.
- Wandern und Velo: Wege und Routen verlaufen oft entlang der Ufer.
- Gastronomie: Seefische (Egli, Felchen) in den Uferrestaurants.
Wann die Schweizer Seen besuchen?
Der Sommer (Juni bis September) ist die beste Zeit zum Baden und für Wassersport. Frühling und Herbst bieten herrliche Landschaften und ruhigere Ufer. Im Winter zeigen sich die Seen in mineralischer Schönheit, oft von verschneiten Bergen gesäumt.
Mehr mit TOP SUISSE
Um das Erlebnis zu verlängern, finden Sie einen Tisch mit Seeblick über die Restaurants, reservieren Sie direkt auf der Seite Reservation oder erkunden Sie die Betriebe nach Stadt. Entdecken Sie auch unseren Guide zu den sehenswerten Städten, alle Rubriken und unsere Guides.
Häufige Fragen
Welcher ist der schönste See der Schweiz?
Das ist Geschmackssache: der Genfersee für seine Grösse und die Lavaux-Weinberge, der Vierwaldstättersee für seine Berge, der Luganersee für sein mediterranes Flair und der Brienzersee für seine intensive türkise Farbe.
Welcher ist der grösste See der Schweiz?
Der Genfersee ist mit rund 580 km² der grösste See der Schweiz (und Westeuropas), geteilt mit Frankreich. Auch der Vierwaldstättersee und der Bodensee gehören zu den grössten.
Kann man in den Schweizer Seen baden?
Ja. Viele Seen haben im Sommer Strandbäder und öffentliche Badis mit sehr guter Wasserqualität. Zürichsee, Genfersee und Luganersee sind besonders beliebt zum Baden.
Wie reist man zwischen den Schweizer Seen?
Der Zug verbindet die wichtigsten Seestädte effizient, und Schifffahrtsgesellschaften bieten regelmässige Kursfahrten auf den meisten grossen Seen an. Ein Transportabonnement erleichtert die Fahrten.
























